Zukunft Zivilgesellschaft

Junges Engagement im digitalen Zeitalter

ZUKUNFT ZIVILGESELLSCHAFT

Junges Engagement im digitalen Zeitalter

Über den dritten Engagementbericht

Gefördert vom

Der Dritte Engagementbericht ist ein Bericht zu bürgerschaftlichem Engagement mit dem Schwerpunkt „Zukunft Zivilgesellschaft: Junges Engagement im digitalen Zeitalter.“

Die Bundesregierung ist durch einen Beschluss des Deutschen Bundestages vom 19. März 2009 aufgefordert, in jeder Legislaturperiode einen wissenschaftlichen Bericht zur Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements vorzulegen. Diese Engagementberichte werden von einer unabhängigen Kommission im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstellt und danach mit einer Stellungnahme der Bundesregierung versehen.

Jeder Bericht beleuchtet besondere Schwerpunkte des bürgerschaftlichen Engagements. Im Fokus des dritten Berichts steht „Junges Engagement im digitalen Zeitalter“. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Engagementpolitik sowie Anregungen für den politischen Diskurs über aktuelle Entwicklungen und innovative Ansätze zum bürgerschaftlichen Engagement zu geben.

Prof. Dr. Jeanette Hofmann hat den Vorsitz der Sachverständigenkommission für den Dritten Engagementbericht übernommen. Das Projektteam, welches die Erstellung des Berichts unterstützt, wird von Dr. Theresa Züger geleitet und ist am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) angesiedelt.

Statements der Expert*innen

Die Sachverständigenkommission des Dritten Engagementberichts trifft sich in etwa monatlich. Zu jeder Kommissionssitzung werden Vertreter*innen von Vereinen, Organisationen oder Aktivist*innen eingeladen, um mit den Kommissionsmitgliedern über ihre Erfahrungen aus der Praxis zu diskutieren. Im Folgenden können Sie die Statements der Inputexpert*innen einsehen.

Digitalisierung des Engagementsektors

mit Johannes Müller, Hannes Jähnert, Marthe Lorenz, Felix Oldenburg und Holger Wicht

Zu den Statements

Trends des digitalen Engagements

mit Hanney Ley, Vera Krick, Katharina Meyer, Dr. Katrin Vohland und Jean Peters

Zu den Statements

Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

mit Shari Dittrich, Matthias Fack, Paula Grünwald, Uwe Lummitsch und Frank Segert

Zu den Statements

Lessons Learned

mit Ingo Dachwitz, Jana Schlender, Adrian de Souza Martins, Olivia Reber und Philipp von der Wippel

Zu den Statements

Sachverständigenkommission

Prof. Dr. Jeanette Hofmann

Prof. Dr. Jeanette Hofmann ist Forschungsdirektorin am HIIG und und Leiterin der Forschungsgruppe "Politikfeld Internet" am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Sie ist außerdem Principal Investigator am Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft und Professorin für Internetpolitik an der Freien Universität Berlin.

Prof. Dr. Christoph Bieber

Prof. Dr. Christoph Bieber ist Inhaber der Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen. Seit April 2018 ist Bieber an das Center for Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum beurlaubt, wo er an der Konzeption eines Forschungszentrums für Digitalisierungsforschung mitwirkt.

Jun.-Prof. Dr. Sascha Dickel

Jun.-Prof. Dr. Sascha Dickel ist Juniorprofessor für Mediensoziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er leitet aktuell das BMBF-Verbundprojekt "Prototyp", das der Kommunikation neuer Technologien nachgeht. Als Mitglied der DFG-Forschergruppe "Evidenzpraktiken" widmet er sich der Partizipation von Bürgern an der Wissenschaft.

Prof. Dr. Martin Emmer

Prof. Dr. Martin Emmer ist Professor für Publizistik- und Kommunikationswissen­schaft mit dem Schwerpunkt Mediennutzung am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin. Darüber hinaus ist er Gründungsdirektor des Weizenbaum Instituts für die vernetzte Gesellschaft sowie Principal Investigator der dort ansässigen Forschungsgruppe "Digital Citizenship."

Prof. Dr. Cathleen Grunert

Prof. Dr. Cathleen Grunert ist Professorin für Allgemeine Bildungs-wissenschaft an der FernUniversität in Hagen. Außerdem ist sie Mitglied der Sachverständigen-kommission zur Erstellung des 15. Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung.

Prof. Dr. Michael Hüther

Prof. Dr. Michael Hüther ist Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft. Darüber hinaus ist er Honorarprofessor an der EBS Business School in Oestrich-Winkel.

Prof. Dr. Gesche Joost

Prof. Dr. Gesche Joost ist Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin und Leiterin des Design Research Lab. Sie ist Vorstandsmitglied des Einsteincenter Digital Future und Aufsichtsratsmitglied von SAP.

Prof. Dr. Heinz Reinders

Prof. Dr. Heinz Reinders ist Professor für Empirische Bildungsforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er ist Gründungsdirektor des Nachwuchsförderzentrums für Juniorinnen. Im Fokus seiner Forschung liegen die Evaluation pädagogischer Maßnahmen sowie Entwicklungsprozesse in Kindheit und Jugend.

Prof. Dr. Wibke riekmann

Prof. Dr. Wibke Riekmann ist Professorin für Theorie und Praxis in der Sozial-pädagogik an der MSH Medical School Hamburg. Ihr Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Literalitätsforschung und der Grundbildung von Erwachsenen. Querschnittsthemen sind dabei die demokratische und die politische Bildung im Engagement und in Bildungsinstitutionen.

Team

Dr. Theresa Züger

Teamleitung
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Lorenz Grünewald-Schukalla

Referent
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Claudia Haas

Referentin
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Julia Tiemann-Kollipost

Referentin
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Sonja Köhne

Studentische Hilfskraft
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Armin Sauermann

Studentische Hilfskraft
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Philipa Weyers

Studentische Hilfskraft
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Vergangene Berichte

Der Erste Engagementbericht

Der Erste Engagementbericht wurde 2012 vorgelegt. Er trägt den Titel „Für eine Kultur der Mitverantwortung“. Die sozialwissenschaftlichen und ökonomischen Analysen der Kommission zeigen: Fast zwei Drittel aller deutschen Unternehmen engagieren sich bürgerschaftlich und konzentrieren sich dabei auf ihr direktes lokales und regionales Umfeld. Sie fördern besonders die Bereiche Erziehung, Kindergärten und Schulen (75 Prozent) sowie Freizeitaktivitäten und Sport (68 Prozent). Damit tragen Unternehmen neben dem Staat und der Zivilgesellschaft wesentlich zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen bei.

Die Bundesregierung nutzt den Bericht in der Fokussierung ihrer Engagementstrategie. Zu den zentralen Handlungsschwerpunkten ihrer Engagementpolitik gehören: die Etablierung strategischer Partnerschaften, Kooperationen mit der Wirtschaft, die Stärkung von sozialunternehmerischem Engagement und sozialen Innovationen, die verstärkte Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund und die Wertschätzung des Engagements.

Der Zweite Engagementbericht

Der Zweite Engagementbericht aus dem Jahr 2017 zeigt, welchen Beitrag freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement bei der Bewältigung des demografischen Wandels leistet. In einem allgemeinen Teil des Berichts werden empirische Befunde und Trends vorgestellt und zentrale gesellschaftliche Debatten aufgegriffen - wie zum Beispiel zu den Themen Flüchtlinge sowie Migration und Engagement.

Im Schwerpunktteil steht die Frage im Fokus, wie Engagement auf kommunaler Ebene gestärkt und gefördert werden kann. Der Bericht liefert eine Aufbereitung der Strukturmerkmale von Regionen und arbeitet ihre Bedeutung für Engagementbeteiligung heraus. Dazu nimmt die Sachverständigenkommission Schlüsselbereiche wie den demografischen Wandel vor Ort in den Blick und überprüft seine Auswirkungen auf die Sicherung der Daseinsvorsorge, wie Mobilität, Katastrophenschutz, Pflege, Kultur und Sport.

KONTAKT

Telefon: 030-2007 6097

Mail: info@dritterengagementbericht.de

Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft
Französische Straße 9 | 10117 Berlin